GS Change - Coaching und Beratung

 

 Der BLOG des Wandels

"Es ist nicht die stärkste Spezie die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann."

(Charles Darwin)

Auf diesen Seiten beabsichtige ich in loser Folge Wissenswertes rund um das Thema Change und New Work als auch Fallbeispiele zu veröffentlichen. Vielleicht finden Sie so auch bereits die Inspiration und den Mut für den eigenen Veränderungsprozess oder den Ihrer Organisation.

Über Anregungen und Hinweise zu meinem BLOG des Wandels würde ich mich sehr freuen!


09. August 2018, 08:56

Wie wir Probleme richtig lösen, Teil 2

Im 1. Teil dieses Blogbeitrages hat uns Albert Einstein eine Erkenntnis mit auf den Weg gegeben, die es nunmehr praktisch umzusetzen gilt. Doch wie geht man dabei am besten vor?

Bei der Problemerforschung sollte man grundsätzlich davon ausgehen, dass ein Problem nicht nur eine Ursache hat. In aller Regel kommen mehrere Faktoren zusammen, die das Problem hervorgerufen haben. In Folge dessen wird man bei der Problembewältigung auch nicht nur eine Maßnahme, sondern ein Maßnahmenbündel ins Auge fassen müssen.

Als Einstieg für die Analyse der Probleme wären folgende Fragestellungen denkbar:

• So würde ich das Problem beschreiben:
• So würde jemand anders das Problem beschreiben (Perspektivwechsel):
• Worum es daneben noch gehen könnte:
• Und wenn ich noch intensiver nachdenke, worum es zusätzlich gehen könnte:
• Wer und was alles an dem Problem beteiligt ist:
• Wer und was sonst noch Einfluss haben könnte:
• Was bisher versucht wurde, um das Problem zu lösen und welchen Erfolg das hatte:

In einem weiteren Schritt sollten die Maßnahmen abgeleitet, bewertet, konkret beschrieben und mit einer Bewertung der Vor- und Nachteile versehen werden. Wie bei Medikamenten können Neben- und Wechselwirkungen auftreten, über die wir im Vorfeld Klarheit herstellen sollten, da diese den Lösungsprozess beeinflussen können.

Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass wir besser wissen was falsch ist, als was richtig ist. Wir können besser beschreiben was falsch ist und nicht funktioniert als umgekehrt, also was richtig ist und funktioniert. Denn das was wir heute wissen und was heute funktioniert kann sich morgen als falsch bzw. als „kaputt“ erweisen. Wäre es anders, hätten wir keine Probleme. Mit anderen Worten: Etwas, von dem wir heute wissen, dass es falsch ist, kann sich morgen nicht (jedenfalls nicht ohne weiteres) als richtig erweisen. Daher sollten wir auf der Basis der „gesicherten Falschannahmen“ den Lösungsweg beschreiten bzw. das Maßnahmenbündel entwickeln.

Redakteur

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09. August 2018, 08:55

Wie wir Probleme richtig lösen, Teil 1

In unser Arbeits- und Lebenswelt treten Probleme regelmäßig auf und wir verbrauchen mitunter viel Energie, um diese Probleme zu bewältigen. Häufigster Grund für den „erhöhten Energieverbrauch“ ist u.a., dass der von uns gewählte Lösungsansatz keinen oder nicht den erwünschten Erfolg bringt.

Ich plädiere bei der Problemlösung dafür, dass wir die Herangehensweise modifizieren. Wenn wir ein Problem erkennen, haben wir häufig schon eine oder mehrere Lösungsideen. In der Arbeitswelt versuchen wir dann andere von unserer Idee zu überzeugen oder sind mit vielen Lösungsideen von Kollegen konfrontiert.

Mein Vorschlag ist, dass wir weg von der Lösungsfindung oder der Findung der besten Lösung kommen und uns stattdessen mehr mit der Problemerforschung auseinandersetzen.

„Das Problem zu erkennen, ist wichtiger als die Lösung zu erkennen,
denn die genaue Darstellung des Problems führt zur Lösung“
(Albert Einstein)

Wie wir mit der Erkenntnis von Albert Einstein praktisch weiter vorgehen, lesen Sie (demnächst) im 2. Teil dieses Blogs.

Redakteur

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09. August 2018, 08:54

Was ist eigentlich „Design Thinking“? oder Wer die falschen Fragen stellt, erhält auch die falschen Antworten!

Design Thinking ist ein Ansatz zur Problemlösung und zugleich ein Ansatz zur Entwicklung neuer Lösungsmodelle im Wege einer Wir-intelligenz und der Kollaboration.

Es geht hierbei um ein neues Arbeitsbewusstsein und stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Dabei soll das bisherige Konzept von Arbeit überdacht werden. Hierzu sollen möglichst Menschen vieler unterschiedlicher Arbeitsweisen zusammengebracht werden, die wie Designer einen neuen Prozess entwickeln. Dieser neue Prozess soll die kollaborative Kreativität fördern, um Probleme ganzheitlich, nutzerorientiert und unkonventionell zu lösen. Denn allgemeine Annahmen und Glaubenssätze zu erkennen und in Frage zu stellen ist ein wichtiges Werkzeug von Design Thinking. So werden Scheuklappen systematisch beseitigt und der Denkraum im Kopf geöffnet.

Redakteur

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09. August 2018, 08:52

Traditionelle und neuere Betrachtungsperspektiven auf Organisationsformen

Die anliegende Aufstellung habe ich neulich auf Twitter im englischen Original gesehen und übersetzt. Die wesentlichen Dimensionen der Veränderung, die Organisationen betreffen, sind dort gut dargestellt. Es verwundert, dass die Tabelle von Child und McGrath aus dem Jahre 2001 stammt und noch immer als aktuell gelten kann. Nach meiner Wahrnehmung gibt es noch sehr viele Organisationen der „traditionellen Betrachtung“. Von daher dürfte auf diesen ein hoher Veränderungsdruck liegen. Spannend ist auch die Frage, wie sich die Organisationen der „neueren Betrachtungsweise“ weiterentwickelt haben (oder müssten) oder anders: Wie sähe heute die Spalte „neuste Betrachtungsweisen“ im Jahre 2018 aus?

33 Matrix Original.jpg

Redakteur

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09. August 2018, 08:50

Coaching Methoden: World Café

Ziel beim World Café ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ein kreatives Gespräch zu bekommen. Dabei sollen Fragestellungen behandelt werden, die für den Auftraggeber von Bedeutung und Interesse sind. Das genaue Ziel, Kernthema, Fragen und Teilnehmer werden vorab definiert.

An mehreren Tischen werden Runden gebildet, die sich immer wieder neu zusammensetzen. Auf diese Weise ist ein intensiver Gedankenaustausch unter den Teilnehmern möglich. Ein Moderator kann den Wechsel bei Bedarf mitsteuern. Jeder Tisch hat einen Gastgeber, der die Diskussion am Tisch steuert und dokumentiert und ggf. die Gäste auf den Stand der laufenden Diskussion bringt.

Ein Gesamtaustauch am Ende rundet den Austausch an den Tischen ab und ist der erste Schritt für eine Dokumentation und Ergebnissicherung.

Redakteur

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09. August 2018, 08:49

Corporate Social Responsibility (CSR) – nur ein Modewort?

Meiner Homepage können Sie entnehmen, dass Ethik für mich wichtig ist. Das resultiert insbesondere aus einer inneren Haltung. Als Alleinunternehmer ist es relativ leicht, sich ethischen Werten zu verschreiben und diese einzuhalten. Bei größeren Firmen, wobei Größe relativ ist, sieht das schon anders aus.

Corporate Social Responsibility (CSR) oder auch die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ist ein Managementansatz, der an verschiedenen Stellen im Unternehmen etabliert wird. Das fängt bei Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung an, geht über Fragen des Umweltschutzes, Mitarbeiterbeteiligung bis hin zu einem komplexen Steuerungssystem. Dabei geht es im Wesentlichen nicht darum, was mit dem Gewinn geschieht, sondern dass das Geld mit Blick auf die Gesellschaft verantwortungsvoll erwirtschaftet wird.

Zur vertiefenden Erläuterung der Methode empfehle ich das folgende eingängige Video:

https://www.youtube.com/​watch?v=3ejgFi5hYLQ

Redakteur

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09. August 2018, 08:47

Qualifikation für Coaching und Beratung – In eigener Sache

Wer Menschen coacht oder berät sollte äußerst hoch qualifiziert sein. Das ist mein Anspruch. Von daher lege ich sehr viel Wert auf eine gute Qualifizierung und Fortbildung. Neben einer erfolgreichen Ausbildung im Change-Management habe ich nun auch eine Ausbildung im Bereich „Arbeit und Beratung“ am Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaften (iAW) mit Erfolg absolviert. Doch was sind die Inhalte einer solchen Fortbildung:

  • Begonnen wurde zunächst mit einem Auftaktworkshop, in dem u.a. ein eigenes Projekt entwickelt wurde, dass mir die nächsten 2,5 Jahre eine Orientierung für die Ausbildung geben sollte.
  • Im Seminar zu „Rollen und Selbstverständnis“ wurde die eigene Person erforscht, damit uns bewusst wurde, wie wir agieren und welche Grundhaltung wir im Coachingprozess zu der Zeit eingenommen hatten.
  • In den darauf folgenden Seminaren „Methoden der Beratungsarbeit I bis III“ ging es um Methoden und Techniken in Coaching und Beratung.
  • Zusätzlich umfassten spezielle Seminare die Themenblöcke „Formate und Methoden der Einzelberatung“, „Beratung von Organisationen“ aber auch „Beratung von Gruppen in Organisationen“ zur Vertiefung der Beratungsarbeit.
  • Daneben wurden vertiefend sehr spezielle Themen erörtert und trainiert, wie beispielsweise die Seminare „Psychodrama in Gruppen und Teams“ und „Narzissmus in der Beratung“.
  • Als Coach und Berater ist es wichtig, den Coachee oder Klienten bei der Entwicklung zu unterstützen. Gerade für die alltägliche Arbeit boten die Seminare zum „Züricher Ressourcenmodell“ viele gute Ansätze.
Mit diesem kleinen Überblick hoffe ich, Ihnen ein Eindruck über meine Qualifikationen vermittelt zu haben. Eine detaillierte Übersicht finden Sie auf meiner Homepage www.gsChange.de über mich Qualifikationsnachweis.pdf (am Ende der Seite).

Redakteur

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09. August 2018, 08:46

635 Tage im Eis – Anforderungen an eine Führungskraft

Von Abenteuerlust angetrieben bricht Sir Ernest mitten im Sommer 1914 von Großbritannien auf, um als erster die Antarktis zu durchqueren. Doch gleich zu Beginn gerät sein Schiff, die Endurance auf ihrem Kurs in Richtung Süden ins Packeis.

Die Mannschaft und Shackleton retteten sich mit Beibooten und einem Teil der Ausrüstung auf eine Eisscholle. Bis zu ihrer Rettung verbrachten sie dort 635 Tage.

Shackletons Leistung bestand darin, dass er Loyalität und Disziplinen aufrechterhalten konnte, die Stimmung und Moral gut war (trotz der scheinbar aussichtslosen Lage) und er gleichzeitig klarer Anführer und Teil des Teams war.

Zu allererst baute Shackleton sein Team um einen Kern erfahrener Männer auf. Er führte unkonventionelle Vorstellungsgespräche, um Menschen mit besonderen Begabungen zu finden. Zudem beobachtete er sehr genau bevor er Entscheidungen traf. Er schaffte traditionelle Hierarchien ab und behandelte seine Männer gerecht.

Daneben war ihm Kameradschaft sehr wichtig und er versuchte aus jedem das Beste herauszuholen. Er achtete darauf, dass für schwierige Aufgaben immer wieder neue Teams und „die richtigen Teams“ gebildet werden. Die schwierigsten und unzufriedensten Teammitglieder versucht er stets in seiner Nähe zu halten.

Folgendes Zitat wird Shackleton zugeschrieben:

„Führung ist eine feine Sache, aber sie hat auch ihre Schattenseiten. Und die Schlimmste ist die Einsamkeit.“

Literaturempfehlung:

  • Shackletons Führungskunst – Was Manager von dem großen Polarforscher lernen können von Margot Morell und Stephanie Caparell: http://amzn.to/2srFJr6
  • 635 Tage im Eis von Alfred Lansing: http://amzn.to/2sGGuyF

Redakteur

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09. August 2018, 08:45

Agile Organisationen

Eine Organisation, die sich immer schneller in verändernden Welten behaupten will, muss selbst schneller, wendiger, dynamischer also agiler werden. Doch was ist „agil“ eigentlich? Laut Duden heißt „agil“: von großer Beweglichkeit zeugend; regsam und wendig.

Wenn man sich mit der einschlägigen Literatur beschäftigt, gibt es unterschiedliche Definitionen in der Organisationstheorie. Allen gemein ist, dass sie auf flache Hierarchien abstellen und auf die Selbststeuerung von Teams bauen. Häufig sind auch teils rigide Prozesse in Organisationen erkennbar. Da der Ansatz der agilen Organisationen seinen Ursprung in der IT hat, wird auch heute noch viel mehr in Lösungen und in weniger vom Produkt hergedacht.

In den Gedanken der agilen Organisation sind viele Aspekte erkennbar, die man aus lange bekannten Organisationsansätzen kennt. Die agile Organisation setzt diese Konzepte nur konsequenter um.

Mein Fazit:

Nach einer intensiven Beschäftigung mit dem Thema komme ich zu dem Ergebnis, dass die Ideen der agilen Organisation viel Bekanntes enthalten. Es gilt das Bewährte und das, was die jeweiligen Organisationen benötigen, zusammenzuführen. Dies gilt insbesondere für die Managementmethoden. Auf Grund der sich stetig verändernden Umwelt sind ständig neue Lösungen anzubieten. Von daher halte ich es für wichtig, dass die Organisationen thematisch agil werden.

Redakteur

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09. August 2018, 08:44

Reinventing Organizations oder Organisationen einen neuen Sinn geben

Neulich habe ich die Studie von Frederic Laloux zu den Reinventing Organizations kennengelernt. Diese Studie hat mich sehr beeindruckt, da die Art und Weise wie wir Organisationen führen, nicht mehr funktioniert und hier praktikable und real existierende Lösungen angeboten werden.

In seinem Buch zeigt anhand von erfolgreichen Firmen auf, wie die Sinnstiftung und damit einhergehend die Unternehmensführung neugestaltet werden kann. Im Wesentlichen hat er drei Kernbereiche ausgemacht:

  • Selbstführung
  • Ganzheit
  • Evolutionärer Sinn

Wenngleich die Umsetzung in der Praxis mitunter nicht sehr einfach sein dürfte, sind dennoch einige Dinge isoliert und vorab gut umsetzbar.

Da sicherlich niemand besser als Frederic Laloux sein Konzept vorstelle kann, lasse ich ihn hier für Sie zu Wort kommen:

https://www.youtube.com/​watch?v=9OPovwXemjM

Ich wünsche viel Vergnügen und beeindruckende Erkenntnisse.

Redakteur

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